10% des Landes sind Ackerland, etwa 20% Wiesen und Weiden. Angebaut werden
vor allem Weizen, Gerste, Hafer, Zuckerrüben und Kartoffeln.
Die Viehzucht konzentriert sich auf Rinder, Schweine und im Norden auf Rentiere
und Pelztierfarmen. Die Fischerei hat insbesondere an der Südwestküste Schwedens
unter allen europäischen Nationen den höchsten Lebensstandard erreicht.
Energiequellen sind die Kohle (in Schonen), vor allem aber die reichlichen
Wasserkräfte. Auch der Wald bildet, gefördert durch eine kluge Forstpolitik, eine
wichtige Rohstoffgrundlage.
Die Industrie zeichnet sich aus durch hochentwickelte Metallurgie,
Holzwirtschaft und Textilindustrie sowie Maschinenbau und kunstgewerbliche Branchen
(Glas, Möbel, Dekorationsstoffe). Schweden ist eine führende Schiffbau- und Schifffahrtsnation. Auffallend ist der hohe
Anteil an Großunternehmen, besonders im Fahrzeugbau, in der Flug- und
Raumfahrttechnik sowie in der Holz- und Papierindustrie.
Der Dienstleistungsbereich hat inzwischen die Landwirtschaft als stärksten
Wirtschaftsfaktor abgelöst und erwirtschaftet heute fast drei Viertel des
Bruttoinlandsprodukts.