Der Großteil der Bevölkerung lebt im Küstengebiet.
Island war bis in das 20. Jahrhundert ein landwirtschaftlich geprägtes Land. Ende des
19. Jahrhunderts erfolgte der Übergang zur Hochseefischerei. Nach dem 2. Weltkrieg
führte der Einsatz der modernen Fangflotte innerhalb weniger Jahre zur Überfischung
der isländischen Gewässer. Aufgrund der mehrmaligen Ausweitung der Schutzzone durch
Island kam es in der Vergangenheit häufig zu Konflikten mit Großbritannien und sogar
Kanada.
Der Tourismus bildet heute den zweitgrößten Wirtschaftszweig; insbesondere der
Sommertourismus spielt eine große Rolle. Beliebt sind die Natur, die Gletscher, der Reittourismus und viele andere Aktivitäten.
Die Wirtschaftlage Islands ist stabil. Laut OECD-Statistik zählt Island zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen. Die Arbeitslosenquote liegt
bei 2%.