Der traditionelle Nationalsport Islands ist „Glíma“, eine Art Ringen.
Dabei dürfen sich die Kämpfer nur an ihren Gürteln packen und müssen
versuchen, ihren Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen. Der Meisterschaftsgürtel
„Grettisbeltið“ hat seinen Namen von dem Sagahelden Grettir dem Starken. Boxen ist
in Island untersagt.
Berühmt ist die isländische Badekultur. Allein in der Hauptstadt gibt es sieben Freiluft-Thermalbäder, auch auf dem Land finden sich zahlreiche
Thermal-Freibäder, wo man ganzjährig in warmen bis heißen Becken dem oft rauen Klima trotzt. Schon die Säuglinge werden mit der Badekultur vertraut gemacht.
Mittlerweile zu einer touristischen Sehenswürdigkeit geworden ist das Freiluftbad
„Blaue Lagune“ bei Grindavík.
Viele im Spätsommer eintreffende Reisende werden enttäuscht feststellen, dass
die meisten beliebten Sehenswürdigkeiten spätestens am 15. September schließen und
gegen Ende September praktisch das gesamte Land in eine Art Winterschlaf fällt.