Einreise für EU-Bürger Bis zu drei Monaten ohne Visum. Der Aufenthalt kann bei einer örtlichen
Polizeistation ohne großen Aufwand verlängert werden.
Stromversorgung 220 Volt, 50 Hz.
Preise Da fast alles importiert werden muss, sind die Preise enorm hoch. Island gilt
als eines der teuersten Reiseländer. Mietwagen und Benzin sind extrem teuer.
Währung Isländische Kronen (IKR); die gängigen Kreditkarten werden überall akzeptiert,
auch in Lebensmittelläden.
Telefon Die Einträge im isländischen Telefonbuch sind nach Vornamen sortiert;
Familiennamen sind selten. In den Städten und Ortschaften gibt es Telefonzellen mit
Münz- und Telefonkartenbetrieb. In Notfällen kann man in abgelegenen Orten durchaus
von einem Privatheim aus telefonieren.
Mobilfunk Einige Anbieter verfügen über Roaming-Verträge mit Island. Der Empfang ist im
Landesinneren nicht immer gewährleistet.
Feiertage Im vierten Wintermonat findet das Fest Þorrablót statt. Ursprünglich ein
Opferfest, hat es heute Ähnlichkeit mit dem mitteleuropäischen Karneval. Zum Essen
gibt es althergebrachte Gerichte, wie sauer eingelegte Hammelhoden und
schwarzgesengte Schafsköpfe.
Der Angestelltenfeiertag „Verslunarmannahelgi“ ist am 1. Montag im August.
Viele Isländer nutzen das verlängerte Wochenende für Ausflüge in die Natur und
ausgelassene Feiern. Eine Besonderheit ist der Feiertag „Sumardagurinn fyrsti“, der
erste Sommertag. Er fällt auf den dritten Donnerstag im April. Es ist der Beginn des
ersten Sommermonats Harpa nach der alten isländischen Monatseinteilung.
Auf dem Fest „Sjómannadagurinn“ (in der ersten Juniwoche), das den Seefahrern
gewidmet ist, werden Wettbewerbe im Schwimmen, Tauziehen und Seerettung
veranstaltet. Das größte landesweite Fest ist der Unabhängigkeitstag am 17. Juni,
der mit farbenprächtigen Umzügen, Straßenmusik und Tanz, Freilufttheater und
allgemeiner Ausgelassenheit begangen wird. Beim Mittsommernachtsfest (24. Juni)
suhlt man sich nach alter Tradition im Tau der Mittsommernacht, dem magische
Heilkräfte nachgesagt werden.