Reisen im unbewohnten Inland können nur im Juli und August durchgeführt
werden, abgesehen von speziellen Winterangeboten. Die beste Reisezeit ist von
Juli bis August. Dann sind auch die Hochlandrouten geöffnet. Im Juni ist es über
20 Stunden hell.
Island bietet praktisch unbegrenzte Möglichkeiten zum Wandern, vom
nachmittäglichen Spaziergang bis hin zu einem mehrwöchigen Trekking durch wilde
Naturlandschaft. Einige der besten Wandergebiete befinden sich in den abgelegenen
Regionen Landmannalaugar, Látrabjarg und Hornstrandir sowie in Reykjanesfólkvangur,
ganz in der Nähe von Reykjavík.
An der westlichen Klippe des Landes, Látrabjarg, kann man unzählige Seevögel
in den hohen Steilwänden beobachten.
Gelegenheiten zum Skifahren gibt es in Reykjavik, Akureyri, Bláfjöll (direkt
südöstlich von Reykjavik) und Hlídarfjall (bei Akureyri). Weitere lohnenswerte
Aktivitäten sind Schlittenfahren auf dem Gletscher Langjökull, Wildwasserraften auf
dem Hvítá-Fluss, die Erkundung der Hallmundarhraun-Höhlen bei Húsafell, Reiten im
Landesinnern und Schwimmen in den zahlreichen Geothermalquellen. Wer es lieber etwas
ausgefallen mag, kann sich bei den Arctic Open anmelden. Dieses während der
Mitternachtssonne in Akureyri stattfindende und die ganze Nacht andauernde
Golfturnier lockt Amateure und Profis aus aller Welt an.
Besonders beliebte Reiseziele sind der Große Geysir und sein kleiner Bruder
Strokkur, die regelmäßig ihre Fontänen hochschießen, das Kverkfjöll, wo Feuer und
Eis zusammentreffen, und der Wasserfall Dettifoss. Im „goldene Wasserfall“ Gullfoss
leuchten Regenbögen in der Gischt. Islands wohl schönster Wasserfall, der Dynjandi,
liegt im Nordwesten. Hekla ist der aktivste Vulkan der Insel.
Weitere Attraktionen sind der Nationalpark Snæfellsjökull inmitten von
Gletschern. Die Blaue Lagune (Bláa Lónið) wartet mit einem unvergesslichen
Badevergnügen in Grindavík in einem warmen, türkisfarbenen See, umgeben von Lava, auf.