Das isländische Hochland in der Inselmitte ist nicht bewohnbar.
Die fast 5000 km lange Küstenlinie ist stark zerfurcht (Fjorde). Die Gewässer
um Island sind besonders fischreich, da der Golfstrom und der kalte Ostgrönlandstrom
vor der Küste aufeinandertreffen.
Auffallend ist der Mangel an Wäldern. Lediglich am Lögurinn-See in Ostisland
und im Þórsmörk-Tal findet man ausgedehnte Waldflächen, bestehend aus Birken,
Ebereschen und Weide. Der größte zusammenhängende Wald aus altem Bestand steht am
Lagarfljót in Ostisland (hauptsächlich Birkenwald).
Ein besonderes Nutztier ist das Islandpferd, das es auch in Norwegen und Dänemark gibt. Es beherrscht als eine der wenigen Pferderassen die vierte Gangart Tölt,
eine schnelle, trittsichere und bequem zu sitzende Gangart, bei der das Pferd immer
ein Bein am Boden hat, da es keine Sprungphase gibt. Das Tempo dieser Gangart reicht
vom normalem Arbeitstempo bis hin zum Renntempo. Ein guter Tölter kann mühelos mit
einem galoppierenden Pferd mithalten.