Meist wurden Literaturverfilmungen und patriotisch-historische
Monumentalfilme produziert.
Nach dem 2. Weltkrieg kam die Zeit der romantischen Bauernfilme. Das Thema
wurde immer neu variiert, und in der Hauptrolle stand eigentlich die finnische
Natur. Gegensätze zwischen Stadt und Land waren in dieser Zeit das tragende Thema
der finnischen Spielfilme.
In den 1960er und 1970er Jahren ging es mit dem finnischen Spielfilm bergab.
Eine Ausnahme bildet der Regisseur Risto Jarva, dessen Ralley-Epos „Benzin im Blut“
auch im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, und dessen Film „Urlaub“ von 1976
einen immer wieder zum Lachen bringt.
Seit dem Beginn der 1980er Jahre haben sich die Brüder Aki und Mika Kaurismäki
bemüht, an die Traditionen des europäischen Films anzuknüpfen, doch gleichzeitig
eine eigen Filmsprache zu entwickeln.