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Die Geschichte von Dänemark


Niederlage bei Bornhöved
(Bild Quelle: Brandenburg1260.de)

Napoleón Bonaparte
(Bild Quelle: Rain.de)

I. Weltkrieg
(Bild Quelle: Netzwerk.wisis.de)

Knut der Große (1018 bis 1035) eroberte vorübergehend England, Norwegenund Schottland. Neue Ausdehnungsversuche folgten nach Holstein, Mecklenburg und Pommern unter Waldemar II. (1202 bis 1241), die aber durch die Niederlage bei Bornhöved (1227) aufgehalten wurden. Waldemar IV. Atterdag (1340 bis 1375) wurde von der Hanse besiegt (der Frieden von Stralsund 1370 garantierte der Hanse die Ostseeherrschaft). Seine Tochter Margarete (1387 bis 1412) vereinigte Norwegen und Schweden mit Dänemark in der Kalmarer Union (1397), die mit Unterbrechungen bis 1523 bestand.



Die Macht Dänemarks wuchs unter dem Haus Oldenburg, das mit Christian I. (1448 bis 1481) auf den dänischen Thron kam; 1460 wurde Christian I. auch zum Herzog von Schleswig und Holstein gewählt. 1523 folgte die Loslösung Schwedens, 1536 die Einführung der Reformation. Durch unglückliche Teilnahme Christians IV. (1588 bis 1648) am Dreißigjährigen Krieg verlor Dänemark seine Vormachtstellung im Norden an Schweden; 1658 verlor es Schonen und andere Besitzungen. 1660 wurde das Wahlkönigtum beseitigt, Dänemark wurde durch das Reichsgrundgesetz 1665 absolute Erbmonarchie. 1773 erwarb es Holstein durch Tausch gegen Oldenburg. Durch die Teilnahme an den Napoleonischen Kriegen erlitt Dänemark die Vernichtung seiner Flotte (englische Seeangriffe auf Kopenhagen) und 1814 verlor es Helgoland an Großbritannien und Norwegen an Schweden.Auf dem Wiener Kongress 1815 erhielt Dänemark das kleine deutsche Herzogtum Lauenburg als Ersatz für Norwegen. Lauenburg und Holstein wurden 1815 Gliedstaaten des Deutschen Bundes.

Dänische Bestrebungen, Schleswig Dänemark einzuverleiben, führten zu den Deutsch-Dänischen Kriegen (1848 und 1864). Durch Abstimmung gemäß dem Versailler Friedensvertrag fiel Nordschleswig 1920 an Dänemark, obwohl das Land im I. Weltkrieg neutral geblieben war. 1940 bis 1945 war Dänemark von deutschen Truppen besetzt. Island, schon seit 1918 selbständig und nur in Personalunion lose mit Dänemark verbunden, löste sich 1944 ganz und wurde unabhängige Republik. 1948 erhielten die Färöer Autonomie, 1953 wurde Grönland aus einer Kolonie zum autonomen Teil von Dänemark.


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